Messstellenbetriebsgesetz: Abwarten – oder handeln?

Seit September des Jahres 2016 gilt das Messstellenbetriebsgesetz (MsbG). Lange tat sich nichts. Denn die erforderlichen, sogenanten Gateways müssen durch das BSI zertifiziert werden. Diese Hürde wird voraussichtlich ab Februar 2019 übersprüngen. Dann dürften die ersten Unternehmen Post von Ihrem Netzbetreiber erhalten. In dem Brief wird der Wechsel des Stromzählers angekündigt. Und das kostet extra, je nach Stromverbrauch bis zu 200 Euro pro Jahr. Die Maßnahme und die Gebühren sind ohne Ausnahme zu akzeptieren.

Wirksam ab [Jahr] Stromverbrauch pro Jahr Kosten pro Jahr
2017 50.001 kWh bis 100.000 kWh 200 €
2017 20.001 kWh bis 50.000 kWh 170 €
2017 10.001 kWh bis 20.000 kWh 130 €
2020 6.001 kWh bis 10.000 kWh 100 €
2020 4.001 kWh bis 6.000 kWh 60 €

Bei Vorhandensein einer stromrerzeugenden Anlage (Sonnenstrom oder Blockheizkraftwerk) gelten vergleichbare Pflichten. Weitere Details finden Sie im Gesetzestext.

Ist es angesichts dieser Fakten nicht sinnvoll, aktiv zu handeln? Jedes Unternehmen darf den Messstellenbetreiber gemäß MsbG § 14 frei wählen. Natürlich wird jedes Unternehmen von diesem Recht Gebrauch machen, wenn die Gebühren deutlich geringer sowie Komfort und Service viel, viel besser sind. Laut § 19 MsbG hat diese Entscheidung für einen unabhängigen Messstellenbetreiber mindestens 8 Jahre Bestandsschutz.

Das optimale Angebot kostet nur 60 Euro pro Jahr, sowie eine einmalige Gebühr ab 69 Euro. Zusätzlich können Sie mit maximalem Komfort Ihren Verbrauch analysieren und in einem weiteren Schritt unnnötigen Verbrauch abschalten. Ist das eine Möglichkeit, die Sie unbedingt nutzen möchten?

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